GRÖSCHEL-REISEN steht vor der größten Herausforderung seit 1989

 

Wir bangen um die Zukunft von Mitarbeitern und die Existenz unseres Traditionsunternehmens. Noch nie standen wir so dicht vor dem Abgrund, nicht als wir das Wagnis eingingen zu wachsen, nicht einmal als uns die Wende 1989 vor historische Herausforderungen stellte. Wir haben stets die „Ärmel hochgekrempelt“ und angepackt.  

Es ist das „nichts tun können“, was uns ängstigt. Ein Unternehmer, der gezwungen ist nichts zu unternehmen ist kein Unternehmer mehr. Aller Grundlagen unseres Unternehmertums beraubt, treiben wir gewissermaßen ohne Ruder, ungebremst und unfähig gegenzusteuern, auf den freien Fall zu.

Unsere Branche trifft es gleich von mehreren Seiten. Seit März sind fast alle touristischen Ziele wegefallen. Deshalb haben wir Kundengelder zurückgezahlt während viele Leistungsträger wie Hotels Flusskreuzfahrt-Reedereien und Veranstalter auf Vertragserfüllung und Zahlung beharren.

Ebenso müssen Bankkredite bedient werden während alle Reisebusse und viele Linienbusse aktuell still stehen. Ausgerechnet jetzt kurz nachdem große Investitionen getätigt wurden, unter anderem zur Erfüllung der Ausschreibeanforderungen gerade im Bezug auf den CO2-Ausstoß.

Es blutet uns das Herz, beim dem Anblick des abgemeldeten Fuhrparks. Gleichermaßen sind wir in Sorge um die Fahrer, welche so viele Stunden ihres Lebens in diesen Cockpits verbracht haben und unsere Kunden mit Freude quer durch Europa chauffierten. Sie sind mit Leib und Seele Busfahrer und wir fühlen uns für Sie verantwortlich ebenso wie für all unsere Bürokräfte, Hausmeister, Techniker und Reinigungskräfte denn sie alle sind ein Teil des Gröschel-Reise-Teams und mit unserer Geschichte eng verwoben.

Man sagt „Wir sitzen allen in einem Boot“. Es ist ein riesiges Boot, denn in Zeiten wie diesen sind es auch all die geschätzten Mitwettbewerber unserer Branche welche, mit gebundenen Händen, ebenfalls um ihre Existenz ringen.

…und weil dies so ist, möchten wir an dieser Stelle vor allem den Meininger Busbetrieben (MBB) unseren hochachtungsvollen Dank aussprechen, dass sie, selber von der Krise gebeutelt, ihren Leistungsträgern weiter mit Auftragslinien zur Seite stehen.  

All diese Menschen sind wie wir – Arbeitgeber – Auftragnehmer – Familienernährer – Anpacker – aber vor allem und in erster Linie Menschen. Und wo wäre die Menschheit, wenn sie aufgegeben hätte – wohl noch mit Schwanzflosse im Meer.

In uns steckt mehr Stärke als wir erahnen können, mehr Liebe als wir oft zeigen und mehr Zusammenhalt als es den Anschein macht. Wir als Familie Gröschel werden gemeinsam mit unseren Mitarbeitern alle Kraft und Fürsorge darauf verwenden nicht zu „kentern“. Jeder von uns macht maximal erträgliche  Abstriche machen um dieses Traditionsunternehmen zu retten und wir danken schon heute all den Reisefreudigen, wenn Sie uns nach dieser Zeit nicht vergessen haben werden.

Aufruf zu einer Solidritätsaktion:
Vielleicht wollen Sie uns aber auch schon heute helfen und ihre Solidarität in dieser beispiellosen Krise zeigen. Denn alles hat irgendwann ein Ende und die Lust auf Urlaub wird ganz sicher ungebrochen sein.

Wenn es so weit ist, wollen wir gemeinsam mit Ihnen einen Kickstart hinlegen. Deshalb rufen wir all diejenigen, welche bereits eine Reise gebucht haben dazu auf, diese nicht zu stornieren sondern aufzuschieben.

Die Idee hinter dieser Aktion:
Wenn Reisen nicht storniert, sondern auf einen späteren Termin verlegt werden, bleibt die jetzt dringend benötigte Liquidität in den Unternehmen.

Vielen Dank sagt Ihre Familie Gröschel

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